So wird Ihr Baby saisonales Obst & Gemüse lieben!

Ein weiterer Monat, ein weiterer Meilenstein: Ist Ihr Kleines gerade 4-6 Monate alt und kann schon ohne Hilfe sitzen? Sind Sie bereit für den nächsten Schritt und möchten feste Nahrungsmittel in die Ernährung integrieren? Hier kommen einige hilfreiche Tipps für diese spannende Phase.

Nur eins auf einmal

Obst oder Gemüse? Entscheiden Sie sich, welches von beidem Sie Ihrem Baby als erstes geben möchten. Es kommt nicht wirklich darauf an, womit Sie beginnen. Wichtig ist, dass Sie zunächst nur eines auswählen. So haben die Geschmacksnerven und der Verdauungstrakt Ihres Babys Zeit, sich an die feste Nahrung zu gewöhnen – und Sie lernen nach und nach, was Ihr Baby mag oder nicht mag.

Obst

Sommer ist die perfekte Zeit für Früchte, da viele von ihnen Saison haben. Versuchen Sie es doch zum Beispiel mit pürierten Äpeln, Birnen, Melonen oder Pflaumen. Passen Sie nur darauf auf, Haut und Kerne sorgfältig zu entfernen, bevor Sie Ihr Kleines damit füttern. Sobald das Babybäuchlein mit diesen meist heimischen Früchten gut zurechtkommt, könnten Sie sich an Exotischeres wagen, zum Beispiel Mango oder Kiwi.
Mit Früchten zu beginnen hat einen Vorteil: Sie können zunächst ein kleines bisschen Fruchtsaft (verdünnt und gesiebt) füttern, bevor Sie es mit Püree versuchen.
Nehmen Sie nur immer frische Früchte! Dosenobst oder fertig zu kaufender Saft enthält oft viel zu viel Zucker.

Gemüse

Beginnen Sie zunächst mit leicht verdaulichem Gemüse. Blumenkohl, Möhren, Zucchini, Kürbis oder Tomaten sind wunderbar für den Sommer. Auch hier gewinnt frisch vor Konserve, da letzteres oft viel  zu viel Salz enthält – und das ist schlecht für die Nieren Ihres Babys.
So bereiten Sie Babynahrung aus Gemüse zu: Waschen Sie es zunächst sehr gründlich und schneiden Sie es in größere Stücke. Nehmen Sie nur wenig Wasser zum Kochen oder dämpfen Sie das Gemüse. So bleiben alle wertvollen Vitamine enthalten und Ihr Wonneproppen bleibt gesund und glücklich.

Essgewohnheiten

Planen Sie die ersten festen Mahlzeiten für den Abend ein, damit Ihr Baby viel Zeit und Ruhe für die Verdauung hat. Geben Sie zunächst nur wenige Löffel und danach die gewohnte Milch oder Milchnahrung. Langsam können Sie dann die Obs- oder Gemüseportionen größer werden lassen – bis zu 150 Gramm. Bis sie etwa 12 Monate alt sind, essen Babys keine vollständigen Obst- oder Gemüsemahlzeiten. Verlassen Sie sich einfach auf Ihr Gefühl und beobachten Sie, wie viel Ihr Baby wovon essen möchte.
Tun Sie sich auch selbst einen Gefallen und halten Sie immer genügend Lätzchen parat. Auf der Kleidung, auf dem Fußboden: Wahrscheinlich wird ein Großteil der ersten Mahlzeiten Ihres Babys überall landen – nur nicht im Mund.
Fertig gegessen? Beenden Sie jede Mahlzeit mit einer gemütlichen, entspannenden Kuschelzeit. Der kleine süße Max könnte auch eine Umarmung gebrauchen!