Ist Ihr Kleines reizüberflutet von zu viel Digital-Zeit?

Wir leben in einer digitalen Welt und unsere Smartphones sind immer an unserer Seite. Diese konstante digitale Stimulation kann sehr anstrengend sein für das menschliche Gehirn – insbesondere für Kinder. Kinderärzte raten dazu, Kinder unter 18 Monaten nicht dem Bildschirm-Geflimmer auszusetzen. Erst, wenn sie zwischen 18 und 24 Monaten sind, können Eltern Stück für Stück Medien mit Bildschirmen einführen und gemeinsam mit ihren Kleinen die digitale Welt erkunden. Wenn Sie folgende Tipps im Hinterkopf behalten, wird Ihr kleiner Weltentdecker auch mit den Reizen der digitalen Welt wunderbar zurechtkommen.

Apps mit pädagogischem Wert

Es gibt tatsächlich einige qualitativ hochwertige didaktische Apps. Mit ein wenig Recherche werden Sie sicher die besten für Ihr Kleines finden. Kinderärzte betonen, dass Kleinkinder zwischen 18 und 24 Monaten in Sachen Lernen noch nicht wirklich von diesen Apps profitieren. Aber sie genießen auf jeden Fall die Interaktion mit ihren Eltern, während Sie gemeinsam damit spielen. Geben Sie also nicht einfach ihr Handy oder Tablet in die Hände Ihres Kleinkindes, spielen Sie zusammen und erfreuen Sie sich an Ihrem cleveren Nachwuchs.

Fernsehzeit

Bevor sie 18 Monate alt sind, können Babys die bunten Formen auf dem Bildschirm noch nicht mit ihren Entsprechungen aus der echten Welt zusammenbringen. Na klar, Ihr Baby findet vielleicht die tanzenden Farben und Formen auf dem Bildschirm spannend, aber sie ziehen noch keinerlei didaktischen Vorteil daraus. Lassen Sie Ihr Baby also nicht allzu lang vor der Flimmerkiste sitzen, oder noch besser: gar nicht.

Trotzdem, Sie brauchen einfach mal eine kurze Pause? Legen Sie Ihr Baby doch auf dieses gemütliche Spielkissen , es wird seine Freude daran haben, ganz allein die unterschiedlichen Formen und Texturen zu entdecken. Sie haben eher ein Abenteurer-Baby? Lassen Sie Ihr Kind Gas geben mit Rocker Alex the donkey. Ihr Wonneproppen wird verzückt sein – und Sie auch, wenn es vor Freude quietscht 😉

Aber wie viel ist zu viel?

Sind digitale Geräte so gefährlich für unsere Kleinen, dass wir es uns niemals erlauben dürfen, mit ihnen einem Trotzanfall vorzubeugen? Dass wir niemals ein klein wenig Fernsehzeit erlauben sollten? Natürlich nicht. Es ist, wie mit allen Dingen: Moderation und Maß sind die Schlüssel. Begrenzen Sie das elektronische Entertainment auf maximal eine Stunde pro Tag, bis Ihr Kind mindestens fünf ist. Reden Sie anstatt dessen ganz viel mit Ihren Kleinen, oder nehmen Sie sein liebstes Kuscheltierum selbst eine kleine lustige Show zu machen. Das ist nämlich der ultimative Motor für die Sprachentwicklung, und die Kleinen finden es eigentlich viel interessanter als jede Kinderserie. Versprochen!